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Mitteilung vom 11.06.2020

Wiederaufnahme der Treffen der Selbsthilfegruppen im Landkreis Diepholz
mit diesem Schreiben möchten wir Sie darüber informieren, dass wir die Information erhalten haben, dass Treffen von Selbsthilfegruppen unter Berücksichtigung der momentanen Gesetze und den Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie des Landes Niedersachsen wieder stattfinden dürfen. Es ergeben sich dabei allerdings Unterschiedlichkeiten zur Ausgestaltung der Treffen von SHGs in Bezug auf die örtlichen Treffpunkte der Gruppen. Hierüber möchten wir Sie mit diesem Schreiben in Kenntnis setzen:
Für Selbsthilfegruppen, die sich in privaten Räumlichkeiten treffen, haben wir die Aussage erhalten, dass solche Treffen aufgrund der Zwei-Haushalte-Regelungen noch nicht erlaubt sind. Aktuell dürfen nur Personen aus bis zu zwei Haushalten privat zusammenkommen. Da dies in Bezug auf Selbsthilfegruppentreffen nicht einzuhalten ist, sind Treffen für SHGs in privaten Räumlichkeiten noch nicht möglich.
Für Selbsthilfegruppen, die sich in Gastronomie / gastronomischen Sälen o.ä. treffen gilt es, die Vorschriften des jeweiligen gastronomischen Betriebes bei den SHG-Treffen einzuhalten (Abstandsregelung, Hygieneschutzmaßnahmen vor Ort wie Hände waschen und desinfizieren, Maskenpflicht, Ausfüllen und Aufbewahren einer Liste mit den persönlichen Daten der Teil-nehmenden/Gäste). Bitte informieren Sie sich hier bei Ihrem Gastronom vor Ort.
Für Selbsthilfegruppen, die sich in (angemieteten) Räumlichkeiten anderer Hilfsanbieter treffen (z.B. Krankenhaus, private Hilfsanbieter, Bildungseinrichtungen, usw.) gilt es, die dort vor Ort festgelegten Verhaltensregeln (siehe Gastronomie) und Hygienevorschriften zu beachten und einzuhalten. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem entsprechenden Raumvermieter vor Ort.
Für die Selbsthilfegruppen, die sich in den Räumlichkeiten des IGEL in Barnstorf treffen, gilt es dabei, die vom IGEL festgelegten Vorschriften des Hygieneschutzkonzeptes vom 14.05.2020 zu beachten und einzuhalten:
„1.1. Allgemein
Besucher sind über die einzuhaltenden Maßnahmen des Infektionsschutzes zu unterweisen und der Zutritt und das Verlassen des Gebäudes sind stets namentlich zu dokumentieren und mindestens 3 Wochen aufzubewahren. Die Einhaltung und Befolgung des Hygienekonzeptes des IGEL e.V. von betriebsfremden Personen ist Bestandteil der Haus- und Geschäftsordnung.
Zuwiderhandlungen können zu Hausverboten in Einrichtungen des IGEL e.V. führen.
1.2. Persönliche Hygiene und allgemeine Verhaltensregeln
Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund-oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich. Daher sind die folgenden Verhaltensregeln zu beachten:
-              Bei Krankheitsanzeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) wird der
Zugang untersagt.
-              Grundsätzlich ist der Zugang zum Gebäude nur nach vorheriger Anmeldung/Absprache gestattet. Unangemeldete Besucher müssen am Eingang klingeln und werden dort von IGEL Beschäftigten empfangen.
-              Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen sind einzuhalten.
-              Aufzüge sind grundsätzlich nur durch eine Person zu benutzen und deren Benutzung
ggf. auf Personen oder Situationen mit spezifischen Bedarfen einzuschränken.
-              Begegnungen auf Treppen sind zu vermeiden.
-              Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d. h.
nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
-              Keine Berührungen, Umarmungen, und kein Händeschütteln. Gegenstände wie z. B.
Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen
geteilt werden.
-              Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe
möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf.
Ellenbogen benutzen.
-              Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten
Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen
Personen halten, am besten wegdrehen.“
2.6.1. Gruppentreffen
-              Gruppengröße
Die Gruppengröße wird im Vorfeld auf eine Weise begrenzt, dass die nachfolgend
beschriebenen Hinweise erfüllt werden können. Eine Gruppe ist auf höchstens sechs
Personen zu beschränken. Größere Gruppen müssen ggf. geteilt und zusätzliche
Gruppentreffen anberaumt werden.
-              Räumlichkeiten
Die Möglichkeiten zum Händewaschen vor und nach der Sitzung sind gewährleistet.
Desinfektionsmittel steht im Eingang an der Haustür und im Behinderten WC bereit.
Seife, Einmalhandtücher und Handwaschbecken befinden sich in den sanitären Anlagen.
Die Sitzgelegenheiten in den Räumlichkeiten werden mit dem empfohlenen Abstand von mindestens 1,5 Metern gestellt und / oder entsprechend gekennzeichnet.
Während des Gruppentreffens ist für eine gute Belüftung zu sorgen. Ggf. sind
Belüftungspausen einzulegen.
Eingangstüren werden von der Gruppenleitung geöffnet oder stehen bereits offen. Ggf.
sind die Türkliniken nach jedem Gebrauch mit einem geeigneten Mittel zu desinfizieren.
Zugangswege zum Gruppenraum (Treppen, Aufzüge, u.a.) sind so zu gestalten, dass
beim Eintritt die Schutzabstände gewährleistet sind
-              Teilnehmende
Es wird empfohlen, dass alle Teilnehmer einen Mund-/Nasenschutz tragen.
Die Gruppenmitglieder dürfen keinerlei Krankheitssymptome aufzeigen und hatten
in den letzten 14 Tagen wissentlich keinen Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten.
Im Zweifelsfall wägen besonders gefährdete Gruppenbesucher*innen (z.B.
chronische Vorerkrankungen, höheres Lebensalter) den Gruppenbesuch hinsichtlich
ihrer persönlichen gesundheitlichen Lage mit ihrem Arzt ab.
Die Gruppenleitungen führen eine Teilnehmerliste mit Beginn und Ende der
Veranstaltung, um im Infektionsfall alle Gruppenmitglieder informieren zu können
und dem Gesundheitsamt vorzulegen. Vorbereitete Listen finden Sie in Ihren Gruppen-schränken /-fächern. Die Listen sind nach jedem Gruppentreffen dem/der GruppensprecherIn auszuhändigen und werden vom ihm/ihr mindestens 3 Wochen aufbewahrt. Hier-für ist zudem von jedem Teilnehmer einmalig zu Beginn eine schriftliche Einverständnis-erklärung einzuholen, die ebenfalls dem/der GruppensprecherIn zu übergeben ist. Die Einverständniserklärungen finden Sie ebenfalls in Ihren Gruppenschränken/-fächern.
-              Verhaltensregeln
Die Gruppenbesucher*innen betreten die Räumlichkeiten einzeln und beachten die
Abstandsmarkierung.
Das Abstandsgebot gilt nicht nur während des Gruppentreffens, sondern wird auch
unmittelbar vor und nach der Gruppenstunde von den Teilnehmenden
gewährleistet. Gruppenbildungen vor oder im Eingangsbereich (z.B. um zu rauchen)
sollten vermieden werden.
Die Garderobe bitte mit an den Platz nehmen und nicht an die öffentlichen Ständer
ablegen.
Gläser und Tassen werden nicht zur Verfügung gestellt. Ggf. bringen die Gruppenmitglieder ihre alkoholfreien Getränke und ihr Trinkgefäß mit und nehmen diese auch wieder mit nach Hause.“
Wir freuen uns sehr, Sie ab jetzt wieder in unseren Räumlichkeiten des IGEL begrüßen zu dürfen und hoffen, dass die oben beschriebenen Verhaltensregeln für Sie und Ihre Selbsthilfegruppen-mitglieder ein sicheres Gerüst sein können, damit Sie Ihre so wichtige und wertvolle Arbeit in der Selbsthilfe wiederaufnehmen können. Sollten Sie Fragen haben oder etwas unklar sein, bitte melden Sie sich gerne bei uns. Wir nehmen uns gerne die Zeit, Ihre Fragen zu klären und gemeinsame Lösungen zu finden. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Ihre Gruppentreffen in unseren Räumlichkeiten wieder aufnehmen werden. Wir freuen uns auf Sie.
Bleiben Sie gesund!
QUELLE :
KIBiS Selbsthilfe-Kontaktstelle
49406 Barnstorf
Die Selbsthilfegruppe wird freundlich unterstützt durch:
 


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